Hunde halten – verstehen – ausbilden.

Förderverein holt den „Hundeflüsterer“ Matthias Kellner an die Regelschule.

Gespannte Aufmerksamkeit herrschte bei Schülern und interessierten Gästen, als Matthias und Kerstin Kellner am 18.03.2010 mit ihren Tieren die „Manege“ in unserer Turnhalle betraten. Vier Pointer, eine Katze und ein Hahn waren die Hauptakteure, und was sie vorführten, brachte das Publikum immer wieder zum Staunen. Ohne ein lautes Wort, nur mit leisen Kommandos und kleinen Handbewegungen schafft es Matthias Kellner, dass seine Hunde exakt das tun, was er von ihnen erwartet. Und das nicht etwa widerwillig oder gezwungenermaßen, sondern mit offensichtlicher Freude an der Arbeit.

„Wenn ich es schaffen würde, dass der Hund so gut gehorcht, würde ich mir sofort einen halten!“, „Wie macht man das bloß? Es sieht aus wie Zauberei!“ – so die Kommentare der Zuschauer.

Und Matthias Kellner erklärt seine „Hundephilosophie“, beantwortet viele Fragen und gibt kluge Tipps, wie man durch Konsequenz und mit „Hundeverstand“ Erstaunliches erreichen kann. Auf die richtige Kommunikation zwischen Mensch und Tier kommt es in erster Linie an – und auf die Belohnung, genau im richtigen Augenblick – mit einem „Leckerli“ oder auch nur einem kurzen „Fein“.

Dass die Methode erfolgreich ist, beweisen die temperamentvollen Pointer, indem sie auf kleinste Kommandos reagieren.

Dass das nicht nur bei Hunden funktioniert, sehen wir gleich anschließend. Eine Hauskatze apportiert und läuft bei Fuß, ein Hahn kräht auf Kommando und läutet ein Glöckchen – und zwar genauso oft, wie das Publikum es wünscht.

Der Beifall am Ende beweist: Die Lehrstunde im Fach Tierpsychologie war unterhaltsam und zugleich praktische Anleitung im Umgang mit Tieren – für Hundebesitzer und solche, die es vielleicht bald werden möchten.